Unser Leistungsprofil umfasst Umweltverträglichkeitsuntersuchungen (UVU) und Landschaftspflegerische Begleitpläne (LBP) für geplante Ausbaumaßnahmen an Bundeswasserstraßen einschließlich erforderlicher Sondergutachten, wie:
- Feldmessungen und Monitoring
- Optimierung von Monitoring
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Ökologische Modellierung
- Hydrologische und hydrogeologische Gutachten und Modellierungen
- Ökologische Risikoeinschätzungen
- Varianten- bzw. Alternativenvergleiche
- Verträglichkeitsuntersuchungen nach FFH- und EU-Vogelschutzrichtlinien
- Erfassung und Bewertung von Flora, Vegetation und Fauna
- Schadstoffbelastungsgutachten und Baggergutverwertungskonzeptionen
Zu einer umfassenden Studie der Umweltauswirkungen von Eingriffen wie Dredging, Bau von Offshore Bauwerken oder Kabeltrassen in die marine Lebewelt gehören Abschätzungen der hydraulischen, morphologischen und biologischen kurz- und langfristigen Effekte. Die Entwicklung und Anwendung von auf hydraulischen Modellen basierenden Ökosystem- und Sedimentationsmodellen stellen wichtige und effektive Werkzeuge zur Beschreibung der natürlichen Variation des Ökosystems wie auch der durch Eingriffe verursachten anthropogenen Variation dar.
Gekoppelt mit ökologischen Modellen können hydrodynamische Modelle die Ergebnisse aus Umweltparametermessungen in den Kontext der hydrographischen Bedingungen setzen und somit deren Aussagekraft deutlich erhöhen. Dies ist besonders wichtig, da Umweltmonitoring im marinen Bereich häufig Daten in sowohl räumlich als auch zeitlich nur sehr geringer Auflösung liefert. Auf Grund der zeitlich wie auch räumlich sehr hohen Variabilität biologischer Prozesse und Parameter besteht daher selbst bei ausgedehnten Messkampagnen die Gefahr, dass Veränderungen nicht erfasst werden, oder aber dass Veränderungen erfasst werden, die mit dem Windpark ursächlich nicht zusammenhängen. Die Verwendung eines integrierten Ökosystemmodells kann weiterhin das Monitoring optimieren, da kritische Zeitpunkte wie auch Standorte hoher ökologischer Vulnerabilität im Modell ermittelt werden können und dadurch gezielte Beprobungen ermöglichen. Zudem kann die Definition geeigneter Untersuchungs- und Referenzgebiete auf Basis des kalibrierten hydraulischen Ökosystemmodells, welches die physikalischen und biologischen Bedingungen am Meeresgrund und in der Wassersäule im Windparkgebiet wiedergibt, durchgeführt werden.